Wieder Hausschweine im Zoo

18.07.2019

Nach Mähnenschwein Baboy sind nun auch noch zwei Hausschweine im Zoo in der Wingst zu sehen. Bei den Geschwistern Bertram und Cordula handelt es sich um sogenannte Kune-Kune-Schweine, einer mit den Hängebauchschweinen verwandten Rasse aus Neuseeland. "Kune kune" heißt in der dortigen Sprache Maori soviel wie "dick und rund".
Die beiden sind jetzt 6 Monate alt und teilen sich die begehbare Anlage mit unseren Bennetkängurus. Dort lassen Sie sich des Öfteren von unseren Besuchern mit den ausgehängten Schweine-Schrubbern ausgiebig verwöhnen.

Neue Chinavoliere eröffnet

 11.07.2019

Nach längeren Baumaßnahmen mit Unterbrechungen ist die neue Voliere für chinesische Hochlandbewohner endlich eingerichtet und bepflanzt. Die Grundlage der Voliere mit ca. 80 m² Fläche und über 250 m³ Raum bietet die erste Bärenanlage des Zoos, in der noch bis Anfang der 1990er Jahre Jungbären gehalten wurde. Zwischenzeitlich zogen dort mal Nasenbären, mal Erdmännchen und zuletzt Fuchsmangusten ein. Die Materialkosten für den Umbau übernahm der Förderverein des Zoos. Etliche Arbeitsstunden wurden von Freiwilligen aus der Wingst und Zoomitarbeitern in die Umgestaltung und Bepflanzung gesteckt. 

Die neuen Bewohner der Chinavoliere sind in die letzten Tagen nacheinander eingezogen und haben sich bisher gut eingelebt. Die Renner - im wahrsten Sinne des Wortes - sind die Chinesischen Baumstreifenhörnchen. Die kleinen, weniger als 90 Gramm schweren gestreiften Wusler turnen überall umher, flink über die Äste, elegant an den Bambushalmen und kopfüber an der Deckenbespannung. Die Gruppe aus sechs erwachsenen Tieren hat bereits im Innengehege für Nachwuchs gesorgt. Vereinzelt erkunden auch schon die Kleinen ihre Umwelt unter freiem Himmel.

Ihre Mitbewohner stammen ebenfalls aus höher gelegenen Waldgebieten Chinas: jeweils ein Paar des Chinesischen Bambushuhns, ebenfalls schon mit Nachwuchs unterwegs, und der Orient-Turteltaube. In den nächsten Wochen soll auch noch ein Paar der stark vom Aussterben bedrohten Cabot-Tragopane einziehen. Diese fasanenähnlichen Vögel sind Teil eines Erhaltungszuchtprogramms der WPA (World Pheasant Association).

Schweinerei...

19.05.2019

Nach knapp zwei Jahrzehnten lebt im Zoo in der Wingst wieder ein Schwein.

Im Gegensatz zu den Hängebauchschweinen von damals ist Jungkeiler "Baboy" aber kein Hausschwein, sondern eine Wildschweinart von den Philippinen. Er ist ein Visayas-Mähnenschwein und wiegt mit seinen 2 Jahren lediglich 35 kg. Als künftiger Zuchtkeiler wird er noch etwas zulegen, dann bis 50 kg schwer, und die namengebende Mähne im Nackenbereich ausbilden. 
Das Zuchtprogramm für diese vom Aussterben bedrohte Art sieht für ihn zwei Damen vor. Eine soll im Juni aus Budapest kommen, eine weiter im Herbst aus Belgien. Selbst wurde Baboy 2017 im englischen Bristol geboren. Zusammen mit seinen beiden gleichaltrigen Brüdern reiste er im März noch vor dem ursprünglichen Brexit-Termin in den Münchner Tierpark Hellabrunn, die eine reine Männergruppe halten. Mittlerweile ist Baboy in der Wingst angekommen und hat sich gut eingelebt. Zoomitarbeiter haben dazu die nach dem Umzug des weißen Tigers frei gewordene Anlage, ergänzt um ein nebenan leer stehendes Gehege, in Eigenarbeit umgestaltet. Der Tigerteich ist dazu eine Schlammsuhle geworden. Der erste Flamingoteich aus den 70ern ist jetzt zu Unterstand und Ruheplatz geworden. In diesen hat sich Baboy sofort eingenistet und fleißig Nistmaterial, wie Efeu und Wurzelwerk zusammengetragen. Die Nächte verbringt er lieber dort als im beheizten Innengehege. 
Die Materialkosten für den Umbau und des Schweinetransportes übernahm dankenswerter Weise der Förderverein Zoo in der Wingst e.V..
Neben den Prinz-Alfred-Hirschen sind die Visayas-Mähnenschweine die zweite philippinische und stark bedrohte Art im Wingster Zoo. In der Heimat sind sie durch Lebensraumzerstörung sowie durch die Hybridisierung mit im Freien gehaltenen Hausschweinen bedroht. Auf drei von sechs Heimatinseln sind sie bereits ausgestorben.

Seltener Nachwuchs

02.04.2019

Erstes Kalb bei den Prinz-Alfred-Hirschen

Der Zoo in der Wingst freut sich über ein weibliches Kälbchen bei den Prinz-Alfred-Hirschen. Es ist das erste Jungtier dieser Hirschart, welches im Zoo aufwächst. Seit 2015 leben einige Weibchen im Zoo, ein Hirsch erst seit Sommer 2017. Diese Art ist auf den Philippinen beheimatet und durch den Lebensraumverlust stark vom Aussterben bedroht. Nur etwa 150 gehaltene Tiere werden weltweit im Zuchtbuch geführt, darunter 50 in zwei philippinischen Zuchtstationen.

Warten auf den Weihnachtsmann

15.12.2018

Mit Bommelmütze kostenfrei in den Wingster Zoo

Heiligabend lädt der Zoo in der Wingst seine Gäste zwischen 10 Uhr und 13 Uhr zu einem kurzweiligen Zoobummel ein, für große und kleine Träger weihnachtlicher oder winterlicher Bommelmützen sogar kostenfrei. Während der eine Elternteil zu Hause noch den Weihnachtsbaum schmückt, kann der andere die Kinder mit in den Streichelzoo nehmen. Die Ziegen, Schafe und Alpakas gehen gern auf direkte Tuchfühlung, fast wie im Krippenstall.

Bereits im dritten Jahr nimmt Zoodirektor Dr. Pierre Grothmann die größeren Besucher mit auf einen geführten Zoospaziergang. Die einen oder anderen beliebten Zoobewohner, wie die Erdmännchen, erhalten auf dem Weg ein Festtagssnack. Ebenfalls werden interessante Ereignisse des ablaufenden Jahres sowie Ausblicke auf 2018 aus erster Hand Preis gegeben. Treffpunkt ist um 10:30 Uhr am Spendenbrunnen.

Heiligabend endet auch die Teilnahmefrist für die Verlosung der Familientageskarten für den Zoo. Teilnehmer müssen die Anzahl der glitzernden Weihnachtsmützen bei einem Spaziergang entlang des Wingster Weihnachtswaldweges, welcher hinter dem Wolfs- und Bärenwald, am Aussichtsturm vorbei und durch den Kurpark führt, notieren. Die formlosen Zettel sollten mit Namen, Anschrift und Telefonnummer versehen an der Kasse abgegeben oder in den Briefkasten am Zooeingang eingeworfen werden. Die Gewinner werden telefonisch benachrichtigt.

 

 

16. Wingster Tropennacht steht bevor

17.07.2018

Am Freitag, den 20.07.2018, wird im Zoo bereits die 16. Tropennacht gefeiert, die wohl aufregendste Nacht des Jahres. Ab 19:30 Uhr wird unter genauer Beobachtung von Löwen, der Störche vom Kioskdach sowie zahlreicher Affen und Co. bis tief in die Nacht getanzt, gefeiert, gegessen und getrunken. Im stilvoll beleuchteten Zoo können sich die Besucher auf phantasievoll verkleidete Stelzenläufer und einen spektakulären Feuertanz des Hamburger Duos Flammenspuk freuen. Zu den tropischen Rhythmen von DJ JGE kann selber das Tanzbein geschwungen werden. Die tierischen Bewohner werden länger als sonst in ihren Anlagen zu beobachten sein, so dass auch ein Schlendern entlang der Gehege lohnt. Auch der Aussichtsturm“ Deutscher Olymp“ bleibt bis 22 Uhr geöffnet.

Um das leibliche Wohl kümmern sich zahlreiche ehrenamtliche Helfer des Fördervereins Zoo in der Wingst, viele mittlerweile sehr Jahren. Sie sorgen am Grill für heiße Leckereien und hinterm Cocktail- oder Getränkestand für erfrischende und leckere Abkühlungen.

Der Eintritt ist wie immer frei. Stattdessen wird am Eingang um eine Spende zu Gunsten des Fördervereins gebeten. Mit diesen Geldern werden Projekte im Zoo realisiert, wie die zurzeit im Bau befindliche Voliere für chinesische Hochlandbewohner.

Die Tropennacht im Zoo in der Wingst – eine Veranstaltung für groß und klein.

 

 

5 kleine Polarfuchs-Racker

28.06.2018

Am 19. Mai wurden erstmalig Polarfüchse in unserem Zoo geboren. Doch wie andere Hundeverwandte auch, lagen sie zuerst nackt und blind im Bau und werden von der Mutter mit Milch versorgt. Ab und an konnten Tierpfleger ein Piepen aus dem Bau vernehmen. In den letzten Tagen kommen sie aber zunehmend morgens und nachmittags zur Fütterung heraus und versuchen sich lutschend und knabbernd am Futter.

Die drei erwachsenen Tiere, darunter auch Mutter Tilda, sind schon durchgehaart. Nur wenige Stichelhaare in ihrem kurzen, dunklen Sommerfell erinnern an den hellen, langen und dichten Winterpelz.

Am 4. Mai ist Kindertag

28.04.2018

Wie auch in den vergangenen Jahren veranstaltet der Förderverein Zoo in der Wingst e.V. am Freitag, den 4. Mai, ab 14:00 Uhr wieder den traditionellen Kindertag.
Während die kleinen Zoobesucher auf einer Piratenhüpfburg turnen oder sich Airbrush-Tattoos auf die Haut sprayen lassen, können sich die Erwachsenen an einem abwechslungsreichen Kuchenbuffet bedienen. Um Tierische Fragen dreht sich die Zoo-Ralley. Den erfolgreichen Lösern dieser Aufgaben winken natürlich kleine Belohnungen.
Ein Rahmenprogramm umfasst einige Extra-Fütterungen am Streichelzoo und bei den Bären sowie die Einweihung der Spielplatzerweiterung. Der vor zwei Jahren erneuerte Spielplatz am Kiosk erhält jetzt eine zusätzliche Schaukelkombination mit Nest- und Kleinkindschaukel und zum Streichelzoo passende Wackeltiere, nämlich Schaf und Ziege. Um 15:00 Uhr und 16:30 Uhr wird Hermann Kück, anerkannter Naturschützer und Wolfsberater aus Lunestedt, aus seinen beiden Kinderbüchern vorlesen. Im Anfang des Jahres erschienenen Buch „Auf den Spuren unserer Tiere“ sensibilisieren 16 Geschichten aus der Sicht der Tiere für den Naturschutz. Maskottchen Otti Otter hat ebenfalls seinen Besuch angekündigt und wird am Eingang jeden Besucher persönlich begrüßen.
Alle Kinder haben an diesem Tag ab 14:00 Uhr freien Eintritt in den Zoo in der Wingst. Sämtliche Einnahmen gehen zu Gunsten des Fördervereins Zoo in der Wingst e.V.

Das erste Lamm der Saison

23.03.2018

Ostern steht vor der Tür! 
Passend dazu ist gestern das erste Lamm der Saison im Zoo in der Wingst geboren. Das kleine, männliche Lamm hüpft schon ordentlich durch den Stall, während das weiße Mutterschaf ein wachsames Auge hat. Es ist nicht das einzige schwarze Schaf der Herde. Auch der Vater ist ein schwarzer Bock der Rasse Ouessantschaf, der kleinsten Schafrasse. In den nächsten Tagen werden noch weitere Lämmer bei den Ouessantschafen und auch bei den Ziegen erwartet.

 

 

Löwe Leo brüllt nicht mehr...

21.02.2018

Voller Stolz und mit majestätischer Würde lag der 11jährige Löwenkater Leo am liebsten auf seiner erhöhten Plattform, von wo er einen genauen Blick auf die Besucher und das Geschehen im Zoo in der Wingst hatte, - stets flankiert von seinen beiden Weibchen Azana und Kibibi. Sein Brüllen war weit in die Wingst hörbar, manchmal sogar quer durch den Wald bis zum Camping-Platz. Nun hieß für das Team des Zoos in der Wingst und den beiden Löwen-Damen Abschied nehmen vom König der Wingster Tiere. Nach langer Krankheit ist Leo am Dienstag leider verstorben.

In den letzten 1,5 Jahren war Leo immer wieder aufgrund gesundheitlicher Probleme in Behandlung. Mehrfach musste er in Narkose gelegt werden und zeitweise tagsüber getrennt von seinen Mädels alleine im Stall verweilen. Von einer großen OP im vergangenen Jahr, bei der Leo ein Tumor an der linken Hüfte entfernt wurde, erholte er sich zunächst gut und konnte nochmal einen Sommer genießen. Dennoch stellte er in den letzten Monaten immer wieder das Fressen ein und verlor mehr und mehr von seinem einst stattlichen Gewicht. Nach dem Auffinden zusätzlicher, inoperabler Metastasen in Leos Körper hat sich das Zooteam schweren Herzens dazu entschieden, Leo weiteres Leiden zu ersparen.

Nicht nur bei Azana und Kibibi sowie den Zoomitarbeitern wird er eine große Lücke hinterlassen. Auch viele Zoobesucher hatten den Löwenkater mit seiner äußerst prächtigen Mähne fest in ihr Herz geschlossen. Sein Brüllen in der Wingst ist verhallt.

Leo kam im April 2006 im Zoo Rostock & Darwineum zur Welt. Seit Juli 2007 lebte er zusammen mit seiner Schwester Azana in der Wingst. 2009 komplettierte die 2008 im Zoo Osnabrück geborene Kibibi das kleine Wingster Löwenrudel. Nachwuchs gab es keinen, da stets verhütet wurde. Die beiden Weibchen bewohnen nun allein das Wingster Löwengehege.

Affenkind Maggie wird von Tierpfleger Michi umsorgt

 

14.02.2018

Die kleine Maggie ist das einzige Schopfmangabenjungtier in Deutschland. Sie kam am 22.11.2017 im Wingster Zoo als Tochter von Mutter Lisa und Vater Fito zur Welt. Als sie allerdings am 13.12.2017 unterkühlt im Gehege lag, mußte das Zooteam handeln. Nach einer Behandlung nahm Tierpfleger Michael Geyer sie auf und ist seitdem Ziehvater. Alle 3 Std. ein kleines Milchfläschchen (auch nachts) sowie regelmäßiges Windeln gehören dazu. Maggie schläft mit ihm Bett und tagsüber regelmäßig unterm Pullover, denn Affen tragen ihre Jungtiere rund um die Uhr.
Mittlerweile ist Maggie aus dem Gröbsten raus und frißt schon einen kleinen Teil der Tagesration als gekochtes Gemüse. Ebenso stehen regelmäßige Familienbesuche an, um die Integration in die Familie vorzubereiten. Insbesondere Halbbruder Motte ist sehr an dem kleinen Energiebündel interessiert.

 

Neue Tierart im Zoo

07.02.2018

Ganz neu und äußerst selten in Tiergärten zu sehen, sind die grünen Müllschlucker. Im Wingster Zoo ziehen in diesen Tagen 20 Individuen ein. Alte Bewohner -wie der Ohrfasan- zeigen sich den neuen gegenüber noch etwas skeptisch. Das Füttern dieser neuen Art durch Besucher ist ausdrücklich erwünscht.

Junge Schönhörnchen unterwegs

04.12.2017

Erst im April haben Prevost-Schönhörnchen Einzug in den Wingster Zoo erhalten. Sie bewohnen eine frisch sanierte Voliere zusammen mit den vom Aussterben bedrohten Edwardsfasanen. Vor 8 Wochen gab es dann den ersten Hinweis auf Jungtiere im Kasten. Vor ca. 2 Wochen guckte ab und an mal eine Nase aus dem Nistkasten. Nun sind sie schon öfter am Tag im Gehege unterwegs und erste Bilder konnten gemacht werden. Nachmittags sind die Chancen, sie zu sehen, am besten.

 

 

Neue Tierarten im Zoo

28.04.2017

In den letzten Tagen sind einige Tierarten neu in den Zoo eingezogen. Gemäß der kürzlich beschlossenen Neuausrichtung des Zoos handelt es sich ausnahmslos um Waldbewohner verschiedener Erdteile.

Bartkauz - Große Eulenart aus der Taiga (nördliche Wälder Eurasiens und Nordamerikas)
Blauer Pfau - Imposanter Bewohner indischer Wälder, seit Jahrhunderten als Parkvogel gehalten
Blauer Ohrfasan - Mischwaldbewohner der mittelchinesischen Gebirgsregionen
Prevost-Schönhörnchen - Buntes Hörnchen aus den Wäldern Sumatras
Azara-Aguti - Meerscheinchenverwandter aus Brasiliens Wäldern